Dokumentation / Information
Information
-
Information
Die interdisziplinär ausgerichtete, Jahrestagung 2011 widmet sich dem unzweifelhaft feststellbaren Wandel der Massen- und Individualkommunikation hin zu einer zunehmenden Visualisierung privater und öffentlicher Kommunikation. Sie fragt nach den Faktoren, die zu diesem Wandel geführt haben, ebenso wie nach den Strukturen und Dynamiken, die diesen Transformationsprozess gegenwärtig weitertragen. Und sie fragt nicht zuletzt auch, zu welchen Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft diese zunehmende Be- und Ver-Bilderung unserer (Kommunikations-) Welt führt.
Die Schweizerische Gesellschaft für Medien- und Kommunikationswissenschaft (SGKM) hat den Auftrag zur Organisation der diesjährigen Jahresfachtagung nach Basel gegeben. In dem dortigen lokalen Organisationsteam kooperieren die Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel (Leading House/ Koordination: Prof. Michael Renner und Prof. Dr. Nicolaj van der Meulen), das Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel (Koordination: Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun), der NFS Bildkritik/ NCCR Iconic Criticism an der Universität Basel sowie das Schaulager, Münchenstein/ Basel.
Rahmenthema „Bild – Kommunikation – Medien“:
Die Jahrestagung widmet sich dem Rahmenthema „Bild – Kommunikation – Medien“. Die Veranstalter greifen damit einen deutlich feststellbaren Veränderungsprozess auf, der sich seit geraumer Zeit in der Massen- und Individualkommunikation vollzieht, nämlich die forcierte Visualisierung der Kommunikation. Sämtliche Mediengattungen sind davon ergriffen:
Im Bereich der klassischen Publizistik fallen insbesondere die Boulevard-Formate und Gratiszeitungen ins Auge, die erfolgreich mit überbordenden und aufmerksamkeitserregenden Bildern und reisserischen Überschriften „berichten“. Aber auch bei Traditionsblättern wie bspw. der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) oder der Basler Zeitung (BAZ) hinterlassen die Visualisierungstendenzen deutlich ihre Spuren. Mehr und mehr zählt dominant die Sprache der Bilder. Die eigenständige Bedeutung der Texte reduziert sich derweil auf die Funktion, den Bildern nur noch in Gestalt von Überschriften und „Kurzinfos“ zuzuarbeiten. Auch Film und Fernsehen haben sich in ihrer Ästhetik deutlich verändert: Zwar hat sich das Kino immer schon dem Zauber der Bilder verschrieben, in jüngerer Zeit radikalisiert sich jedoch unter dem Einfluss von Videoclip-Ästhetik und avancierter Computertechnik die Präsentation von Bildeffekten unterschiedlichster Couleur. Auch im Fernsehen kann die veränderte Ästhetik der TV-Produktion in vielfältiger Art und Weise (Studiogestaltung, Ästhetik des Fernsehbildes usf.) beobachtet werden. Fokussiert man schliesslich die sog. Neuen Medien, dynamisiert sich das entworfene Szenario: In Netzangeboten wie informationszentrierten News-Portalen aber auch in Social Network Sites kommen in dem Kontext einer forcierten Cross-Medialität den Elementen der Bildkommunikation eine überaus wichtige Rolle zu.
Auch wenn man die eher medienzentrierte Perspektive verlässt und auf spezifische Handlungsfelder der öffentlichen und privaten Kommunikation schaut, sieht die Lage nicht anders aus: Werbung/ PR operieren mehr denn je mit bildbasierten Kommunikationsstrategien – deutlich sichtbar im Feld der politischen Kommunikation (Wahlwerbung, Imagemanagement von Politikern und Parteien) aber auch der Organisationskommunikation (bildbasiertes Faceworking von Managern, Bewegtbildstrategien in der Unternehmenskommunikation).
Der Aspekt der Globalisierung unserer Kommunikation lässt zudem die Frage nach dem Wandel der Bilder entstehen: Gibt es bereits eine globale Bildsprache (Icons)? Wie stellt sich das Verhältnis von öffentlicher und privater Kommunikation dar (Bild im öffentlichen Raum, Public Viewing/ Screens, Grossplakate, Bild-integrierende Architekturen u.a.)? Welche Möglichkeiten der Bilderzeugung und -manipulation sind bereits entstanden, welche neuen stehen bevor? Lassen sich bereits erste (geschichtliche) Vergleiche und Zwischenbilanzen ziehen? Wie verändert sich das Bild/ die Bildkommunikation in Zeiten der Crossmedialität? Welche Bilder tauchen in welchen Kanälen im Verbund mit welchen Produktions- und Distributionspolitiken auf? Inwiefern wird die Bildproduktion politisch gefördert (z. B. Förderung einheimischer Produktion) oder verhindert (Bildzensur)? Welche Partizipationschancen und -gewinne haben bzw. BILD–KOMMUNIKATION–MEDIEN SGKM JAHRESTAGUNG 2011, 8./9. APRIL 2011 SCHAULAGER, BASEL–WWW.SGKM2011.CH erzielen die Medienkonsumenten/ -rezipienten (bspw. Identitätspräsentation im Social Web)? Aber auch welche Wirkung lösen speziell Bilder beim Betrachter aus und welche Wirkungen werden mit Bildern z. B. in Abstimmungs-, Informations- oder Werbekampagnen intendiert? Und welchen Stellenwert haben schliesslich die stehenden und laufenden Bilder und bildzentrierten Verfahren auch in der Forschungsmethodik der medien- und sozialwissenschaftlichen Forschung selbst erhalten?
Die bewusst interdisziplinär ausgerichtete, weil erstmals explizit auch Design und Entwurfsforschung integrierende Jahrestagung 2011 widmet sich diesem unzweifelhaft feststellbaren Wandel der Massen- und Individualkommunikation hin zu einer zunehmenden Visualisierung privater und öffentlicher Kommunikation. Sie fragt nach den Faktoren, die zu diesem Wandel geführt haben, ebenso wie nach den Strukturen und Dynamiken, die diesen Transformationsprozess gegenwärtig weitertragen. Und sie fragt nicht zuletzt auch, zu welchen Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft diese zunehmende Be- und Ver-Bilderung unserer (Kommunikations-)Welt führt.
In den Tagungsbeiträgen geht es entsprechend zum einen um eine aktuelle Bestandsaufnahme der bereits vollzogenen resp. der voraussehbaren weiteren Visualisierung der Massen- und Individualkommunikation in unserer Gesellschaft (Produktion, Produkt, Distribution, Rezeption). Zum zweiten soll es um eine grundlagentheoretisch orientierte Thematisierung und Diskussion der Wirkung des Bildes resp. der Bildkommunikation auf die Qualität von Kommunikationsangebot und -prozess sowie allgemeiner auf Individuum und Gesellschaftgehen. Hier wird u.a. auch der Dialog mit dem Basler NFS Bildkritik und dem Schaulager gesucht, das instruktive Antworten im Medium der Kunst ermöglichen wird.
Für die Praxis der Visuellen Kommunikation hat sich durch die Debatte über die „Wende zum Bild“ und den damit zusammenhängenden Forschungsaktivitäten die Möglichkeit ergeben, das im Entwurf vorhandene implizite Bildwissen in den transdisziplinären Diskurs über die Bedeutung von bildlichen Botschaften einzubringen und dieses Wissen zu reflektieren. In dem heute als „Entwurfsforschung“ bezeichneten Forschungsfeld geht es darum, Methoden und Praktiken der Herstellung von Bildern zu untersuchen und die Frage der Bedeutung der Bilder unter dem Aspekt der Innovation zu betrachten. Die zentralen Fragen, die sich aus diesem Ansatz entwickeln, lauten: In welchem Kontext, unter welchen Umständen und durch welche Methoden entstehen Bilder mit innovativem Potenzial für die Kommunikation? Zu den vielfältigen Aspekten dieser Fragestellung werden Beiträge aus der Praxis der Visuellen Kommunikation (Case Studies aus Design, Werbung, Film/ Fernsehen), aus der Entwurfsforschung, aus der Medienpraxis sowie den Kommunikations- und Medienwissenschaften angeboten.
Folgende Themenschwerpunkte sollen unterschieden und auf der Tagung diskutiert werden:
- (1) Bild-gestützte Kommunikation in spezifischen Handlungsfeldern
- (2) Bildwirkungen
- (3) Bild und Gesellschaft.
-
Abstracts
Die Vorstellung eines öffentlichen Raumes. Das Entwerfen in der dokumentarischen Fotografie
Helga Aichmaier"Mehr als nur Facebook-Freunde" - Zur Differenzierung und Visualisierung von Freundschaftsbeziehungen auf Social Network Sites
Ulla Patricia AutenriethVisuelle Analyse von Kommunikationskonstellationen – das Beispiel des Naturgefahrenmanagements in der Schweiz
Nicole Bischof, Martin EpplerBöse Bilder – brave Bilder. Zwei Tendenzen in der Bildkommunikation europäischer Parteien
Roger Blum, Marlis PrinzingPushing Pixels Through Precise Mishandling
Theodore DavisYOUTUBE – MEDIENBILDLICHKEIT IN KÜNSTLERISCHEN AUSHANDLUNGSPROZESSEN
Nina GerlachDarstellung der Schule und ihrer Akteure in der aktuellen Bildberichterstattung von Deutschschweizer Zeitungen
Thomas Hermann, Norbert Grube, Ursula SchwarbFotografische Selbstpräsentation Schweizer Politiker auf persönlichen Webseiten und auf Facebook
Nina HobiVisuelles Framing. Indikatoren für die Analyse audiovisueller Massenmedien
Constanze JeckerComputergestützte integrierte Bild-Text-Ton-Analyse audiovisueller Materialien
Christofer Jost, Daniel KlugDie scheinbare Authentizität von Bildern: Bildmaterial und dessen Wanderung durch verschiedene virtuelle Räume
Sabina MisochDer Leser als Paparazzo. Rechtliche Herausforderungen der partizipativen Pressefotografie.
Franziska Oehmer, Patrick UhrmeisterVisuelle Kommunikation in Facebook
Thomas Plotkowiak, Jana Ebermann, Friederike Hoffmann, Katarina Stanoevska-Slabeva, Miriam Meckel, Disegno als Experimentalsystem - Ikonische Performativität in der Entwurfszeichnung
Ulrich RichtmeyerDas Bild als Forschungsmethode in den Medien- und Kommunikationswissenschaften
Caroline Roth-EbnerFunktionen des Bildes im Netz. „Bild-Interaktionen“ und Imagekommunikation am Beispiel von youtube
Axel SchmidtMontrer une guerre « propre » : Instrumentalisation des images d’information
Yeny SerranoKindgerechte Bilderwelten? Entwicklung und Regulierung des Schweizer Kinderfernsehens
Sara Signer, Christian Wassmer, Manuel PuppisOut-of-Home-Displays – Gestaltung und Wirkung digitaler (Online-)Medien im öffentlichen Raum
Ursula StalderUn événement mondial dans cent journaux : une ou cent images ? L’image du tremblement de terre en Haïti dans la presse internationale
Philippe ViallonVisualisierung in Wissenschaftsmagazinen des Fernsehens
Anna‐Maria VolpersBilderrausch(en) auf Social Network Sites. Eine Netzwerkanalyse der Bildkommunikation am Beispiel des Portals festzeit.ch
Dominic WirzFachgruppenpanels:
Das verstreute Publikum: Keine Grundlage mehr für Agenda Setting?
Jesse BächlerRisikoverhalten im Internet: Entwicklungsverläufe von Jugendlichen
Susanne BaumgartnerMACH Cinema – Koppelung von Verkaufs- und Befragungsdaten
Nina BenderThematisierungsprozesse: Muss denn immer erst etwas passieren?!
Thomas N. Friemel, Benjamin FretwurstLinguistische Bildanalyse: Grundbegriffe, Methoden Und Anwendungsmöglichkeiten
Dr. Franziska GroßeDer Einfluss von Eigengruppen-Status auf den Hostile-Media-Effekt
Tilo HartmanRDD Mobiltelefoninterviews für die Publikumsforschung? Erkenntnisse eines Methodentests im Oktober 2010
Max MüllerKultivierung von Einstellungen gegenüber anderen Nationen durch die Berichterstattung über die Winterolympiade 2010 in Vancouver.
Holger SchrammTransmediale Kommunikation in Microblogs – Interaktion und Argumentation im Diskursuniversum Twitter
Prof. Dr. Caja Thimm, Mark Dang-Anh, Jessica EinspännerTowards a Typology of Interactive Information Graphics: the Experts’ View
Prof. Dr. Wibke Weber -
Pressetext
In der zunehmenden Visualisierung privater und öffentlicher Kommunikation zeigt sich sehr deutlich der rasche Wandel unserer Gesellschaft. Überall Bilder, wohin man schaut! Mit der digitalen Revolution dominieren endgültig die Bilder - eine Tendenz, welche sämtliche Mediengattungen betrifft. Die einst eigenständige Bedeutung von Texten reduziert sich immer stärker auf die Funktion, den Bildern nur noch in Gestalt von Überschriften und „Kurzinfos“ zuzuarbeiten. Bei den klassischen Printzeitungen sind es insbesondere die Boulevard-Formate und Gratiszeitungen, welche erfolgreich mit aufmerksamkeitserregenden Bildern und reisserischen Überschriften „berichten“. Aber auch bei Traditionsblättern hinterlassen die Visualisierungstendenzen ihre Spuren. Auch Film und Fernsehen haben sich in ihrer Ästhetik deutlich verändert: Zwar hat sich das Kino immer schon dem Zauber der Bilder verschrieben, in jüngerer Zeit radikalisiert sich jedoch unter dem Einfluss von Videoclip-Ästhetik und avancierter Computertechnik die Präsentation von Bildeffekten. Auch im Fernsehen kann die veränderte Ästhetik der TV-Produktion in vielfältiger Art und Weise (Studiogestaltung, Ästhetik des Fernsehbildes usf.) beobachtet werden. Fokussiert man schliesslich die sog. Neuen Medien, dynamisiert sich das entworfene Szenario: In Netzangeboten wie informationszentrierten News-Portalen aber auch in Social Network Sites kommen in dem Kontext einer forcierten Cross-Medialität den Elementen der Bildkommunikation eine überaus wichtige Rolle zu. Auch wenn man die eher medienzentrierte Perspektive verlässt und auf spezifische Handlungsfelder der öffentlichen und privaten Kommunikation schaut, stellt sich die Lage nicht anders dar: Werbung/ Public Relations operieren dominant mit “Sprache” und Wirkung der Bilder.
Diese allgegenwärtigen bildbasierten Kommunikationsstrukturen und -prozesse stehen im Fokus der diesjährigen Jahrestagung 2011 der SGKM. Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung, welche im Schaulager Basel stattfinden wird, widmet sich der angesprochenen Visualisierung der Massen- und Individualkommunikation. Sie fragt nach den Faktoren, die zu diesem Wandel geführt haben ebenso wie nach Strukturen und Dynamiken, die diesen Transformationsprozess gegenwärtig weiter tragen. Und sie fragt nicht zuletzt auch, zu welchen Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft diese zunehmende Be- und Ver-Bilderung unserer (Kommunikations-)Welt führt. Erstmals werden an der Tagung zudem besonders auch Design- und Entwurfsforschungen thematisiert.
Ein lokales Organisationsteam, bestehend aus der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel (Leading House/ Koordination: Prof. Michael Renner und Prof. Dr. Nicolaj van der Meulen), dem Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel (Koordination: Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun), dem Nationalen Forschungsschwerpunkt EIKONES Bildkritik/ NCCR Iconic Criticism an der Universität Basel sowie dem Schaulager, Münchenstein/ Basel, hat ein Vortragsprogramm zusammenstellen können, was das Rahmenthema „Bild – Kommunikation – Medien“ aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Die Kooperation mit EIKONES und Schaulager ermöglicht zudem einen Dialog, der instruktive Antworten im Medium der Kunst ermöglichen soll.
-
Vortragsprogramm der SGKM-Fachgruppen:
Die Vorträge zum Rahmenthema „Bild – Kommunikation – Gesellschaft“ werden ergänzt von Vorträgen aus den kontinuierlichen SGKM-Fachgruppen, die spezielle Aspekte aus folgenden Forschungsbereichen thematisieren: - Publikums-, Rezeptions- und Wirkungsforschung - Medienpolitik, -strukturen, -geschichte - Medienlinguistik - Journalismusforschung - Mediensozialisation, -pädagogik - Politische Kommunikation - Organsiationskommunikation - Medienmanagement und Ökonomie.
Kontaktdaten Organisationsteam Basel // Leading House:
Prof. Michael Renner, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Institut Visuelle Kommunikation, Vogelsangstrasse 15, CH-4058 Basel, Tel +41 61 695 67 51 (Zentrale), E-Mail: michael.renner@fhnw.ch // Kooperationspartner: Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun, Universität Basel, Institut für Medienwissenschaft, Bernoullistrasse 28, CH-4056 Basel, Tel.: +41 61 267 08 70, E-Mail: K.Neumann-Braun@unibas.ch // Nationaler Forschungsschwerpunkt (NFS/ NCCR) Bildkritik an der Universität Basel, Link: www.eikones.ch // Schaulager, Münchenstein/ Basel, Link: www.schaulager.org
Kontaktdaten // SGKM:
Die Schweizerische Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM) wurde 1974 gegründet (www.sgkm.ch). Sie hat aktiv die Entwicklung des Faches Kommunikations- und Medienwissenschaft vorangetrieben und dabei bewusst versucht den Wissenschafts-Praxis-Dialog zu fördern. Die Mitglieder der SGKM sind sowohl als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Lehrende an Universitäten, Fachhochschulen sowie in der Weiterbildung tätig, sie wirken desweiteren auch als Expertinnen und Experten in der Medien- und Medienforschungspraxis, in entsprechenden Verbänden sowie in Behörden und Verwaltungen. Die rund 300 Mitglieder sind in verschiedenen SGKM-Fachgruppen aktiv, um der Ausdifferenzierung der Disziplin produktiv zu begegnen. Die SGKM veranstaltet einmal im Jahr eine Fachtagung, investiert in die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit Förderbeiträgen und Nachwuchsveranstaltungen, bemüht sich um ein koordiniertes Doktoratsprogramm und gibt seit 2007 in Kooperation mit der Facoltà di scienze della comunicazione dell’Università della Svizzera italiana die Zeitschrift „Studies in Communication Sciences“ (www.scoms.ch) heraus. Die Dozierenden der Kommunikations- und Medienwissenschaft in der Schweiz treffen sich zudem einmal im Jahr im Rahmen des Dozierendenrates, um aktuelle Probleme zu diskutieren. Die SGKM ist Mitglied der schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW (www.sagw.ch) und auch im wissenschaftspolitischen Rat der Sozialwissenschaften vertreten.





